Currently...

In Action

Mit dem Rennrad an der Möhne: http://twitpic.com/2lu20q

Functions

Interesting?

Stats

Blogroll

In eigener Sache

Moments

Tilt-Shift-Kurzfilm: 30° (30 Grad)

04.09.2010 - ... die erste Produktion ist endlich online:

Teneriffa - Insel der Gegensätze

08.08.2010 - Es ist faszinierend, wie vielseitig sich die Natur auf der größten kanarischen Insel zeigt. Ein paar Eindrücke aus unserem Sommerurlaub auf Teneriffa schon mal vorab - Eine Galerie folgt...

Teneriffa 1

Teneriffa 2

Teneriffa 3

Teneriffa 4

Teneriffa 5

Teneriffa 6

5 Tipps zum Schreiben einer Bachelorarbeit

20.07.2010 - In den vergangenen Wochen habe ich sehr viele Stunden an meiner Bachelorarbeit geschrieben. Dabei ist mir aufgefallen, wie schwer man sich die Arbeit in der Vergangenheit manchmal selbst gemacht hat und wie einfach sich so manches Problem in der Praxis lösen lässt. Denn mittels weniger Handgriffe ist ein wesentlich unkomplizierteres Arbeiten möglich, als man es vielleicht gewohnt ist. Ich möchte nun weniger auf die inhaltlichen Aspekte meiner Arbeit als auf ein paar technische Finessen zur Optimierung des Workflows eingehen.

1. Open Source statt proprietärer Software

Die Wahl der "richtigen" Textverarbeitungs-Software fiel mir von Vorneherein nicht schwer: Sie sollte OpenOffice heißen. Der Grund war und ist naheliegend: Mit OpenOffice wird ein Produkt Verfügung gestellt, dass funktioniert und obendrein noch kostenlos ist. Warum also für ein Produkt wie Word Geld bezahlen, nur weil es vermeintlicher "Standard" ist. Alle OO-Komponenten (z. B. Writer und Calc) arbeiten problemlos zusammen und können miteinander kombiniert werden (z. B. die Implementierung von Tabellen oder Diagrammen). Die Verwendung von Seitenvorlagen ist sinnvoll für die Durchnummerierung bestimmter Abschnitte. Außerdem können durch die korrekte Auszeichnung von Überschriften, Tabellen und Abbildungen direkt Verzeichnisse (z. B. Inhalts-, Tabellen- und Abbildungsverzeichnis) erstellt werden. Auf Details wird an dieser Stelle nicht eingegangen.

Ich kann nur sagen, dass diese Dinge einfach funktionieren und ich keinerlei Probleme in der Verwendung von OpenOffice habe und hatte. Letztlich können alle Dokumente sogar als .doc-Datei abgespeichert werden. Ebenso ist die Kompatibilität von OpenOffice auf verschiedenen Betriebssystemen ein Vorteil: Als PC- und Mac-Nutzer konnte ich z. B. während meiner Bachelor-Phase an einem Dokument arbeiten, ohne dass Probleme in der Darstellung des Dokuments oder technische Fehler einhergingen.

Link: http://de.openoffice.org/

2. Literaturverwaltung mit Citavi

Ein Meilenstein in der Literaturverwaltung sowie der persönlichen Wissensorganisation ist für mich Citavi. Citavi ist kostenlos und in der Nutzung wirklich sehr effektiv. Das Einpflegen von Literatur und anderen Quellen funktioniert absolut problemlos, Bücher lassen sich über eine ISBN-Suche auffinden und automatisch zum eigenen Projekt hinzufügen. Die Suche greift auf mehrere Buchdatenbanken, u. a. auf die der Deutschen Nationalbibliothek zu und beinhaltet wirklich jedes offiziell erschienene Buch sowie viele Artikel aus Fachzeitschriften. Zudem können manuell Quellen eingefügt werden, so beispielsweise Artikel aus dem Internet. Die einzelnen Quellen können in verschiedene Kategorien einsortiert werden, sodass eine Filterung nach "Monographien", "Sammelbänden", "Internetquellen" und vielen weiteren möglich ist. Zudem können Notizen zu bestimmten Quellen sowie wichtige Zitate gespeichert werden.

Das Beste an Citavi ist jedoch, dass man nicht nur einen Überblick über all die verwendeten Quellen hat, sondern dass eine komplett automatisierte Ausgabe des Literaturverzeichnisses möglich ist - GENIAL! Dieses kann man dann kopieren und am Ende in seine Arbeit einfügen - FERTIG!

Link: http://www.citavi.com/

3. Automatische Sicherungen via Dropbox

Ein anderes tolles Tool (verbunden mit einem tollen Service) ist Dropbox. Nach dem Prinzip des Cloud Computings synchronisiert Dropbox Daten zwischen mehreren Rechnern sowie einem Server automatisch. Die Folge: Nie wieder Angst haben vor überflüssigen Datenverlusten. Dazu muss jeweils nur die entsprechende Software auf jedem Rechner installiert werden, die Synchronisation der gewählten Ordner geschieht dann von ganz alleine. 2 GB Speicher gibt es von Dropbox gratis, mehr braucht man für eine Abschlussarbeit meistens auch nicht. ;-) Ein weiterer Riesen-Vorteil: Bei schlechtem Wetter kann man an seinem Desktop-PC im Haus arbeiten, bei gutem Wetter auch mal am Laptop im Grünen oder auf der Terrasse. Die Daten sind immer synchron. Grandios.

Link: https://www.dropbox.com/

4. Aktuelle Themen via Google alerts

Für sehr aktuelle Themen bietet es sich an, stets über neue Artikel im Netz informiert zu sein. Dazu gibt es die Möglichkeit, den Google-Service namens alerts zu verwenden. Man "füttert" den Dienst mit bestimmten Stichworten, die thematisch relevant sind und erhält automatisch per E-Mail (oder wahlweise per RSS-Feed) in einem selbst definierten Turnus Nachricht über neue Webseiten, Blog-Artikel oder Diskussionen. Ein sehr hilfreiches Tool.

Link: http://www.google.de/alerts/

5. Fertige PDF-Druckdatei erzeugen

Das Problem ist bekannt: Man hat mal wieder "auf den Punkt" gearbeitet und muss am Tag der Abgabe noch alles drucken und binden lassen. Häufiges Problem: Die Kompatibilität zwischen Software der Druckerei und selbst eingesetzter Software ist sehr selten gewährleistet, sodass Verschiebungen der Inhalte, Texte und Bilder möglich sind. Solche Probleme dann vor Ort zu lösen, ist unheimlich zeit- und nervenaufreibend. Um diesem Problem ganz einfach den Garaus zu machen, sollte ein PDF-Dokument aus der fertigen Arbeit erstellt werden. Das ist im Normalfall mit jedem Rechner kompatibel. Auch dazu gibt es kostenlose Tools, wie z. B. FreePDF. Dabei "druckt" man ein Dokument am Bildschirm aus, sprich, man geht über "Datei" > "Drucken...", wählt FreePDF als Drucker aus und speichert dann die fertige PDF auf dem Rechner. All diese Schritte sind intuitiv. PDF-Datei auf CD oder USB-Stick ziehen und ab geht es zur Druckerei...

Link: http://freepdfxp.de/

Ich hoffe, ich konnte ein paar interessante Tipps weitergeben. Ergänzungen könnten in der nächsten Zeit folgen - gerne auch von anderen Interessierten per Kommentar! Dies sind zunächst nur die wichtigsten Punkte, die mir innerhalb der letzten Wochen in den Sinn kamen.

Kein Kommentar vorhanden. Senf abgeben.

Tilt-Shift Time-Lapse-Film: "30 Grad" (Vorschau)

17.06.2010 - Seit einiger Zeit arbeite ich an einem kleinen Tilt-Shift Time-Lapse-Film. Dazu habe ich mir den Delamax LCD Timer* gekauft - ein tolles Ding! Es löst in verschiedenen Modi automatisch die Kamera aus, nimmt dem Fotografen dadurch viel Arbeit ab und vermeidet ungenaue Ergebnisse, die durch das manuelle Auslösen entstehen können.

Tilt-Shift Time-Lapse 1

In den Anfängen benötigt man schon etwas Geduld, wenn es um die Suche der richtigen Kameraposition und die korrekten Kameraeinstellungen geht. Insbesondere die Position der Kamera spielt eine entscheidende Rolle für die Wirksamkeit des Tilt-Shift-Effekts. Aus diesem Grund habe ich den Kurzfilm (der noch in der Entstehung ist) "30 Grad" genannt. Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Alle Fotos entstehen ungefähr in einem Winkel von 30 Grad von oben. Das ist natürlich nur ein Richtmaß, welches nicht immer genau zutrifft. Das wird sich auch in den unten gezeigten Fotos und im späteren Film widerspiegeln. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass dieser Wert gar nicht so unrealistisch ist. Man kann sich vorstellen, dass es gar nicht so einfach ist, in einer Stadt wie Hamm viele gute Perspektiven und passende Motive zu finden. Wenn man etwas sucht, klappt es aber doch ganz gut... ;-)

Insgesamt benötigt man für eine Sekunde Film 25 Fotos. Die Fotos schieße ich im Abstand von einer Sekunde mit relativer langer Belichtungszeit und einem Hoya NDX8 Graufilter*, damit sich bewegende Objekte ein wenig Bewegungsunschärfe bekommen. Das sieht im Film letztlich realistischer aus. Effektiv werden also 25 Sekunden benötigt, um 1 Sekunde Rohmaterial herzustellen. Man kann sich vorstellen, dass dort einige Bilder zusammenkommen. Für die ersten Versuche hat meine Kamera jedenfalls schon einige tausend Auslösungen hinter sich gebracht.

Falls Interesse besteht, werde ich bald noch ein paar detaillierte Infos zur Entstehung des fotografischen Rohmaterials sowie zum Postprocessing in Photoshop sowie in Adobe After Effects nachreichen. Nun aber erst noch ein paar "Standbilder" mit Perspektiven aus dem Kurzfilm:

Tilt-Shift Time-Lapse 2

Tilt-Shift Time-Lapse 3

Tilt-Shift Time-Lapse 4

Tilt-Shift Time-Lapse 5

* = Affiliate Link

last.fm: ein Meilenstein für die Musikwelt

31.05.2010 - Gut 3 Jahre lang bin ich nun bei last.fm, dem sozialen Netradio für Musikliebhaber. Und ich kann vorwegnehmen, dass die Schaffung dieses Portals für mich eine der tollsten, sinnvollsten und wertvollsten Ideen im Zeitalter des Web 2.0 war und nach wie vor ist.

Logo last.fm

Ich bin der Meinung, dass sich durch last.fm Musikgeschmäcker auf natürliche Weise weiterentwickeln (oder gar neu entwickeln) können, da das Vorschlagsystem für neue Musik auf Daten (z. B. Tags) anderer Nutzer (sog. Nachbarn) zurückgreift und diese dann durch menschliche Hand - und nicht etwa anhand maschinell erworbener Daten - ausgewählt wird. Bei mir hat dies den berühmten Blick über den Tellerrand verursacht und letztlich meinen musikalischen Horizont um ein Vielfaches erweitert.

Früher bestand häufig das "Problem", den eigenen Musikgeschmack nicht eindeutig definieren zu können, da er sich in so viele Richtungen wand. Heute sage ich einfach: Schau in mein last.fm-Profil!

Ein paar Zahlen und Fakten zu meinem Profil:

Vielleicht motivieren diese Daten ja, auch mitzumachen. Wer Lust hat, kann mich hier besuchen und als Freund hinzufügen. Ich bin immer gespannt auf neue musikalische Einflüsse und Empfehlungen.

Bis dahin: Frohes Musikhören!

««    « neuere Beiträge   Seite 1 von 10   ältere Beiträge »    »»
Nach oben