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Wie schon in Teil 1 angedeutet, möchte ich mich heute ein wenig dem buchstäblich lebendigen New York widmen: den Einwohnern, Arbeitern, Pendlern, Touristen, … Das Treiben auf den Straßen ist atemberaubend und teilweise doch sehr ambivalent: Man sieht Geschäftsleute in Anzügen neben Obdachlosen mit zerfetzter Kleidung und Rapper mit blinkenden Kettchen, die ihre CDs an interessierte Polizisten veräußern möchten – cool.

Neben den vielen unterschiedlichen “Gruppierungen” haben mich ebenso die vielen Nationalitäten fasziniert, die auf den Straßen New Yorks anzutreffen sind. Im Speziellen die Taxifahrer kommen aus scheinbar allen Regionen der Welt nach New York, um dort eines der 12.000(!) “Yellow Cabs” fahren zu können.

Neu für mich war definitiv auch die Darbietung der Schuhputzer im Rockefeller Center. Es sah zunächst eher nach einem Schauspiel aus, nicht nach einem ernst gemeinten Service, der es aber tatsächlich war. ;-)

Seit dem 11. September scheinen auch noch mehr Polizisten unterwegs zu sein, als man in einer solchen Großstadt sowieso erwarten würde. An jeder Ecke Polizei, fast sogar an jeder Straßenkreuzung. Doch auch hier fiel positiv auf, dass eine gewisse Gelassenheit zu verspüren war. Die Polizei machte zumeist nicht etwa einen bestimmenden, sondern eher einen lenkenden, kooperativen und gleichsam autoritären Eindruck. Das war zumindest mein Empfinden.

Um noch ein wenig die technische Seite zu beleuchten: Fotografiert habe ich hier fast ausschließlich mit einer 50mm-Festbrennweite 1:1,8D. Grund ist die hervorragende Schärfe des Objektivs, die Lichtstärke, die geringe Schärfentiefe bei offener Blende sowie einfach die Art des Fotografierens. Denn ich musste mich bewegen und hatte nicht den vermeintlichen Vorteil, den Bildausschnitt über verschiedene Einstellungen der Brennweite am Objektiv zu verstellen.

Rückblickend stelle ich fest, dass die New Yorker nicht nur ihr eigenes Leben führen, sondern auch an anderen Menschen interessiert sind. In einigen Gesprächen, die häufig von Einheimischen ausgingen, konnte ich viele positive Eindrücke gewinnen. Daher war auch dieser Teilaspekt unserer Reise sehr bereichernd. Im 3. und letzten Teil – Manhattan Lights. – geht es nochmal um das Nachtleben und die Stadt der vielen tausend Lichter. Zwar kann man all die Eindrücke grundsätzlich nicht losgelöst voneinander betrachten, die inhaltliche “Aufarbeitung” macht so aber durchaus Sinn. ;-)

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