Schlagwort-Archiv: "Fotografie"

Berlin Night and Day

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Nun gut, die Bilder dieses Artikels spiegeln nicht unmittelbar den Titel des Beitrags wider, dennoch macht er den Erlebnissen des vergangenen Wochenendes nach Sinn. Der Karneval hierzulande war Grund genug, sich für ein paar Tage in Richtung Berlin zu verabschieden. ;-) Neben dem Hauptact am Samstag, dem wohlverdienten Auswärtssieg des BVB im Olympiastadion, hatten wir natürlich auch sonst mal wieder ‘ne Menge Spaß. Berlin hat einfach so unfassbar viel zu bieten. Für ein paar Schnappschüsse hatte ich natürlich auch meine Kamera dabei…

Berlin 1

Berlin 2

Berlin 3

Ein besonderes Ereignis war die Tour rund um den Spreepark im Plänterwald, einem verwahrlosten, fast gespenstisch wirkenden Vergnügungspark, der von 1969 bis 2001 als solcher existierte. Die zugewucherten Fahrgeschäfte und das schauerlich quietschende Riesenrad erschaffen heute – nach vielen Jahren des Brachliegens – eine fast mystische Stimmung. Eine Führung durch den Park ist für den nächsten Trip schon geplant…

Berlin 4

Berlin 5

Hat schon jemand eine solche Führung gemacht? Und, wenn ja, lohnt es sich?

Weitere Bilder findet hier hier:

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New York City Teil 3: Manhattan Lights.

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Während unserer Reise durften wir einige Dinge erleben, auf die ich mich schon lange Zeit im Voraus sehr gefreut hatte und die mir auch im Nachhinein noch lange in Erinnerung bleiben werden. Dazu gehörte unter anderem der Blick auf das nächtliche New York. Und es war der Hammer! Speziell der Ausblick vom Top of the Rock, die Beobachtung des Sonnenuntergangs auf der Brooklyn Bridge sowie das Panorama der Skyline aus Richtung Brooklyn Bridge Park waren einfach sensationell.

Die Fahrt aufs Rockefeller Center (gegen 22.00 Uhr bei sternenklarem Himmel) war bereits beeindruckend, bevor wir das eigentliche Observation Deck betreten hatten: Durch die gläserne Decke des Aufzugs konnten wir ca. 70 beleuchtete Stockwerke hinaufblicken! Oben angekommen imponierte mir vor allem der Blick auf das wunderbar beleuchtete Empire State Building.

Bei vorausgehenden Recherchen hatte ich übrigens herausgefunden, dass die Mitnahme von Stativen auf die New Yorker Hochhäuser generell problematisch ist. Daher hatte ich vorgesorgt und mir einen Bohnensack zugelegt, auf dem die Kamera vollkommen stabil positioniert war. Dies als kleiner Tipp für andere Fotografen. ;-)

Da am letzten Abend im Brooklyn Bridge Park wundersamerweise kein Auflauf größerer Menschengruppen die Atmosphäre störte, konnten wir einerseits nochmal anmutig die Aussicht genießen, andererseits hatte ich die Möglichkeit, verschiedene Motive und Techniken auszuprobieren. Also Graufilter vor die Linse geschraubt, Stativ justiert, 2 Minuten Belichtungszeit eingestellt, 3 Minuten Berechnung abgewartet – fertig. Da kann die Erstellung eines Panoramas schon mal ein Weilchen dauern. ;-)

Zu guter Letzt wagte ich einen kleinen Ausflug auf das Dach unseres Hauses, um nochmal einen – vorerst letzten – Blick über die Dächer New Yorks, das Chrysler Building und das Empire State Building zu erhaschen sowie einen Moment lang inne zu halten. Ein wunderbarer Abschluss, der mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

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New York City Teil 2: Living Diversity.

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Wie schon in Teil 1 angedeutet, möchte ich mich heute ein wenig dem buchstäblich lebendigen New York widmen: den Einwohnern, Arbeitern, Pendlern, Touristen, … Das Treiben auf den Straßen ist atemberaubend und teilweise doch sehr ambivalent: Man sieht Geschäftsleute in Anzügen neben Obdachlosen mit zerfetzter Kleidung und Rapper mit blinkenden Kettchen, die ihre CDs an interessierte Polizisten veräußern möchten – cool.

Neben den vielen unterschiedlichen “Gruppierungen” haben mich ebenso die vielen Nationalitäten fasziniert, die auf den Straßen New Yorks anzutreffen sind. Im Speziellen die Taxifahrer kommen aus scheinbar allen Regionen der Welt nach New York, um dort eines der 12.000(!) “Yellow Cabs” fahren zu können.

Neu für mich war definitiv auch die Darbietung der Schuhputzer im Rockefeller Center. Es sah zunächst eher nach einem Schauspiel aus, nicht nach einem ernst gemeinten Service, der es aber tatsächlich war. ;-)

Seit dem 11. September scheinen auch noch mehr Polizisten unterwegs zu sein, als man in einer solchen Großstadt sowieso erwarten würde. An jeder Ecke Polizei, fast sogar an jeder Straßenkreuzung. Doch auch hier fiel positiv auf, dass eine gewisse Gelassenheit zu verspüren war. Die Polizei machte zumeist nicht etwa einen bestimmenden, sondern eher einen lenkenden, kooperativen und gleichsam autoritären Eindruck. Das war zumindest mein Empfinden.

Um noch ein wenig die technische Seite zu beleuchten: Fotografiert habe ich hier fast ausschließlich mit einer 50mm-Festbrennweite 1:1,8D. Grund ist die hervorragende Schärfe des Objektivs, die Lichtstärke, die geringe Schärfentiefe bei offener Blende sowie einfach die Art des Fotografierens. Denn ich musste mich bewegen und hatte nicht den vermeintlichen Vorteil, den Bildausschnitt über verschiedene Einstellungen der Brennweite am Objektiv zu verstellen.

Rückblickend stelle ich fest, dass die New Yorker nicht nur ihr eigenes Leben führen, sondern auch an anderen Menschen interessiert sind. In einigen Gesprächen, die häufig von Einheimischen ausgingen, konnte ich viele positive Eindrücke gewinnen. Daher war auch dieser Teilaspekt unserer Reise sehr bereichernd. Im 3. und letzten Teil – Manhattan Lights. – geht es nochmal um das Nachtleben und die Stadt der vielen tausend Lichter. Zwar kann man all die Eindrücke grundsätzlich nicht losgelöst voneinander betrachten, die inhaltliche “Aufarbeitung” macht so aber durchaus Sinn. ;-)

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