Schlagwort-Archiv: "Reisen"

New York City Teil 3: Manhattan Lights.

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Während unserer Reise durften wir einige Dinge erleben, auf die ich mich schon lange Zeit im Voraus sehr gefreut hatte und die mir auch im Nachhinein noch lange in Erinnerung bleiben werden. Dazu gehörte unter anderem der Blick auf das nächtliche New York. Und es war der Hammer! Speziell der Ausblick vom Top of the Rock, die Beobachtung des Sonnenuntergangs auf der Brooklyn Bridge sowie das Panorama der Skyline aus Richtung Brooklyn Bridge Park waren einfach sensationell.

Die Fahrt aufs Rockefeller Center (gegen 22.00 Uhr bei sternenklarem Himmel) war bereits beeindruckend, bevor wir das eigentliche Observation Deck betreten hatten: Durch die gläserne Decke des Aufzugs konnten wir ca. 70 beleuchtete Stockwerke hinaufblicken! Oben angekommen imponierte mir vor allem der Blick auf das wunderbar beleuchtete Empire State Building.

Bei vorausgehenden Recherchen hatte ich übrigens herausgefunden, dass die Mitnahme von Stativen auf die New Yorker Hochhäuser generell problematisch ist. Daher hatte ich vorgesorgt und mir einen Bohnensack zugelegt, auf dem die Kamera vollkommen stabil positioniert war. Dies als kleiner Tipp für andere Fotografen. ;-)

Da am letzten Abend im Brooklyn Bridge Park wundersamerweise kein Auflauf größerer Menschengruppen die Atmosphäre störte, konnten wir einerseits nochmal anmutig die Aussicht genießen, andererseits hatte ich die Möglichkeit, verschiedene Motive und Techniken auszuprobieren. Also Graufilter vor die Linse geschraubt, Stativ justiert, 2 Minuten Belichtungszeit eingestellt, 3 Minuten Berechnung abgewartet – fertig. Da kann die Erstellung eines Panoramas schon mal ein Weilchen dauern. ;-)

Zu guter Letzt wagte ich einen kleinen Ausflug auf das Dach unseres Hauses, um nochmal einen – vorerst letzten – Blick über die Dächer New Yorks, das Chrysler Building und das Empire State Building zu erhaschen sowie einen Moment lang inne zu halten. Ein wunderbarer Abschluss, der mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

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New York City Teil 2: Living Diversity.

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Wie schon in Teil 1 angedeutet, möchte ich mich heute ein wenig dem buchstäblich lebendigen New York widmen: den Einwohnern, Arbeitern, Pendlern, Touristen, … Das Treiben auf den Straßen ist atemberaubend und teilweise doch sehr ambivalent: Man sieht Geschäftsleute in Anzügen neben Obdachlosen mit zerfetzter Kleidung und Rapper mit blinkenden Kettchen, die ihre CDs an interessierte Polizisten veräußern möchten – cool.

Neben den vielen unterschiedlichen “Gruppierungen” haben mich ebenso die vielen Nationalitäten fasziniert, die auf den Straßen New Yorks anzutreffen sind. Im Speziellen die Taxifahrer kommen aus scheinbar allen Regionen der Welt nach New York, um dort eines der 12.000(!) “Yellow Cabs” fahren zu können.

Neu für mich war definitiv auch die Darbietung der Schuhputzer im Rockefeller Center. Es sah zunächst eher nach einem Schauspiel aus, nicht nach einem ernst gemeinten Service, der es aber tatsächlich war. ;-)

Seit dem 11. September scheinen auch noch mehr Polizisten unterwegs zu sein, als man in einer solchen Großstadt sowieso erwarten würde. An jeder Ecke Polizei, fast sogar an jeder Straßenkreuzung. Doch auch hier fiel positiv auf, dass eine gewisse Gelassenheit zu verspüren war. Die Polizei machte zumeist nicht etwa einen bestimmenden, sondern eher einen lenkenden, kooperativen und gleichsam autoritären Eindruck. Das war zumindest mein Empfinden.

Um noch ein wenig die technische Seite zu beleuchten: Fotografiert habe ich hier fast ausschließlich mit einer 50mm-Festbrennweite 1:1,8D. Grund ist die hervorragende Schärfe des Objektivs, die Lichtstärke, die geringe Schärfentiefe bei offener Blende sowie einfach die Art des Fotografierens. Denn ich musste mich bewegen und hatte nicht den vermeintlichen Vorteil, den Bildausschnitt über verschiedene Einstellungen der Brennweite am Objektiv zu verstellen.

Rückblickend stelle ich fest, dass die New Yorker nicht nur ihr eigenes Leben führen, sondern auch an anderen Menschen interessiert sind. In einigen Gesprächen, die häufig von Einheimischen ausgingen, konnte ich viele positive Eindrücke gewinnen. Daher war auch dieser Teilaspekt unserer Reise sehr bereichernd. Im 3. und letzten Teil – Manhattan Lights. – geht es nochmal um das Nachtleben und die Stadt der vielen tausend Lichter. Zwar kann man all die Eindrücke grundsätzlich nicht losgelöst voneinander betrachten, die inhaltliche “Aufarbeitung” macht so aber durchaus Sinn. ;-)

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New York City Teil 1: Big City Life.

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10. Oktober 2011. Endlich. Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung. Mit Katharina, Julia und Lars auf nach Frankfurt und ab in den Flieger in Richtung New York! Es kam zwar zunächst alles etwas anders (nach vielen Stunden des Wartens im Flieger wurde unser Flug vorerst gecancelt), dennoch ging es – mit einem Tag Verspätung – endlich los.

Was uns in etwa erwarten würde, hatte ich mir natürlich schon im Kopf zurechtgelegt. Gerade der Gedanke ans Fotografieren ließ meiner Phantasie im Vorhinein freien Lauf. Doch es kam alles noch besser. Abgesehen davon, dass sich unsere vierköpfige Crew super verstanden hat :-), war das Gefühl, diese Stadt hautnah mitzuerleben und plötzlich ein Teil davon zu sein, einfach unglaublich.

Nach Ankunft und kurzer Eingewöhnungsphase (Flughafen – Taxi – Apartment), gab es direkt die “Breitseite”: Ab in die Subway und am Times Square raus. Wow. Überwältigend. Erst jetzt im Nachhinein, vor allem bei Betrachtung der Fotos, wird mir nach und nach bewusst, was wir alles erlebt haben. Das obere Foto spiegelt für mich irgendwie exakt das New Yorker Flair wider. Und doch konnte ich so viele Dinge bildlich einfach nicht erfassen.

Klar, während unseres Trips durfte natürlich auch das “Standard-Programm”, wie beispielsweise die Schiffsfahrt nach Liberty Island zur Freiheitsstatue, nicht ausgelassen werden. In der Vergangenheit hatte ich oft gehört, eine Fahrt dorthin würde sind nicht lohnen. Ich fand es definitiv faszinierend. Dennoch waren es am Ende die vielen unscheinbaren Dinge, auch Museen und Ausstellungen, die die Stadt letztlich zu dem gemacht haben, was ich nach Deutschland mitgenommen habe und sich im Vorhinein nicht erahnen ließ.

Vor allem die Geschwindigkeit und Lautstärke auf den Straßen, in den U-Bahnen und in jeder Ecke der Stadt sowie die unzähligen, ständig hupenden Taxen haben es mir angetan. Beeindruckend, dass wir uns alle bereits nach einem Tag darauf eingestellt hatten und einfach “mitgeschwommen” sind. In der “Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren” (Dialogue in the Dark) waren wir ganz auf uns allein gestellt und durften New York komplett im Dunkeln erleben – eine sehr interessante und gleichsam bedrückende Erfahrung.

Die Blicke von Empire State Building und Rockefeller Center hatte ich mir bereits im Vorhinein als Highlights im Kopf zurechtgelegt. Und das waren sie auch. Der Blick vom Empire State Building bei schönstem Sonnenschein am Tage (bei dem die kleinen gelben Taxen aussehen wie Spielzeugautos) faszinierte mich fast noch mehr als die vielen tausend Lichter New Yorks, die wir vom Rockefeller Center beobachten konnten (Bilder folgen in Teil 3 dieser Serie).

Doch auch “von unten” waren die Häuserschluchten der Avenues einfach nur irre anzusehen.

Letztlich war vor allem die lebendige Vielfalt, die diese Stadt bietet, absolut faszinierend und inspirierend. Teil 2, in dem vorwiegend auf die Menschen eingegangen wird, beleuchtet diesen Aspekt bald unter dem Motto “Living Diversity.”.

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